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HSV Tischtennis Regionalliga


Das war's.

[01.07.2014] Die Amateurabteilung des Hamburger SV hat die Tischtennis-Regionalliga-Manschaft aufgelöst. Den Spielern wurde gekündigt. Nachdem das Arbeitsgericht eingeschaltet wurde, konnten sie ihre verbliebenen Forderungen im Zuge eines Vergleichs jedoch weitgehend durchsetzen. Zur Meisterschaft in der Regionalliga wurde den Spielern von Vereinsseite leider nicht gratuliert.
Die Abteilung hat viele Mitglieder durch Austritt und Vereinswechsel verloren. Statt fünf sind jetzt nur noch zwei Herren-Mannschaften der Rothosen im Einsatz.
Die erste Mannschaft spielt nun in der ersten Bezirksliga. Sechs Klassen tiefer als noch vor wenigen Monaten. Eine Chronik, die die bessere Zeiten dokumentiert, findet sich auf dieser Website.


Kündigungen

[16.03.2014] Der Hamburger SV hat uns, den Spielern der Tischtennis-Regionalligamannschaft des HSV, die bis zum 30.06.2014 laufenden Verträge zum 31.03. ohne Angabe von Gründen gekündigt. Oliver Kreuzer (!) und der für das Amateurwesen und die Mitgliederbelange zuständige Vorstand Oliver Scheel, haben die Kündigungen für den Verein unterzeichnet. Wir gehen gegen die Kündigungen vor.
Trotz der Enttäuschung über den Verein haben wir am Sonnabend gegen den TSV Bargteheide mit 9:3 gewonnen und die Tabellenführung in der Regionalliga Nord behauptet. Hier geht es zum Spielbericht

Die aktuelle Tabelle gibt es hier.


Sieg beim Meister! SV Bolzum - HSV 6:9

[27.10.2013] Der SV Bolzum musste ohne Friedrich Bolzum auskommen, den Vereinsvorsitzenden und Namenspatron der ganzen Gemeinde. Gesellschaftliche Verpflichtungen verhinderten sein Erscheinen. Früher undenkbar. Dennoch war die kleine Halle gut besucht, sie widerlegten die unerhörte Behauptung eines Hamburger Spielers auf der Hinfahrt, dass die Bolzumer Zuschauer „naturgemäß immer weniger werden.“ Im Gegenteil: die Einheimischen hatten Lust, die stark verjüngte Mannschaft spielen zu sehen. Wahr ist allerdings auch, dass drei lieb gewonnene Stammgäste, von uns „das Kümmerling-Trio“ genannt, erstmals fehlten. Sie saßen sonst immer direkt an der Tür. Wo sind die hin? Waren die auch auf einer goldenen Hochzeit?

Zum Sportlichen: Bolzum mit einer starken Mannschaft, einer brandgefährlichen Mischung aus Erfahrung und unbändiger Jugend. Doch nach den Eingangsdoppeln stand es sensationell 2:0 für uns! Alex und Pascal rasierten mit einer übertrieben guten Leistung das Bolzumer Spitzendoppel Beismann/Klingsspon und Lohse/Willhöft waren ebenfalls vorn. Ausgezeichnet! Dann verkürzten die Gastgeber. Also nur noch 2:1 für uns. In den Einzeln war Hardy angetreten, um seinem Traum von einer positiven Bilanz einen kleinen Schritt näher zu kommen. Er gab Spoon mit 3:1 das Nachsehen und am Nebentisch schlug Karsti Beismann zum 4:1 für die Rothosen. In der Mitte eine Punkteteilung: Oltmann gewann knapp gegen Dierks und Pascal Tröger machte nach 8:5 im Entscheidungssatz keinen Punkt mehr gegen Sven Hielscher. 5:2. Hoffnung für die Gastgeber? Ja, denn aus dem Nichts tauchte Fritze Bolzum nun doch auf. Wo auch immer er war, er muss sich in einem unbeobachteten Moment davongestohlen haben. Und er sah, dass sein Abwehrass Niklas Otto gegen Patrick Khazaeli gewann. Schülernationalspieler Jannik Xu aber unterlag Kai Enno Kleffel, der eine Spur mehr Routine in die Waagschale werfen konnte, 6:3. Punkteteilung oben (Hardy lebt seinen Traum / Karsten verliert gegen Klingspon). Pascal unterliegt Dierks und Alex besiegt Hielscher zum 8:5, Patrick verliert nochmal, aber Kai Enno macht gegen Otto den Sack zu und verkündet noch während des Spiels die neuen, allgemein verbindlichen Benimmregeln für Tischtenniszuschauer auf dem Lande. Das war's, 9:6 für uns, herrlich. 12:2 Punkte, wir bleiben ganz im Norden der Tabelle.
(Zum Spielbericht)


9:5 gegen Hertha - Tabellenführung!

[22.10.2013] Heimspielwochenende zweiter Teil: Die Gäste von der Spree besiegten am Vortag ihren Lokalrivalen aus Reinickendorf, der zugleich Tabellenführer war. Etwas überraschend wie wir fanden, gar nicht überraschend hingegen für Gerd Welker, den Betreuer und „Macher“ der Hertha seit 19??, praktisch ein wichtiges Gesicht des Berliner Tischtennis und ein Mann, der die Tischtennislandschaft der Republik, ihre Spielstätten und ihre Eigenheiten seit Jahrzehnten kennt, dem man also nichts vormachen kann. Leider entsprach unser Speisenangebot nicht ganz den Wünschen des schnoddrigen Gastes. Weil keine belegten Brötchen vorrätig waren, schüttelte Welker nur mit den Kopf. Sorry! Es braucht noch ein wenig, bis wir das kulinarische Niveau der Gäste von der Bernauer Straße erreichen.
Zum Spielverlauf: 2:1 nach den Doppeln. Soweit so gut, doch wer Hertha schlagen will, muss oben und in der Mitte punkten. Hardy ist das jederzeit zuzutrauen, doch er sucht nach Form und Konstanz und unterlag Andy Römhild, der von Gerd Welker mit heiseren, aber noch vernehmbaren "Vorwärts"- Rufen angefeuert wurde. Und das in einem Ton, den man vor langer Zeit halt so anschlug, wenn man dann und wann mal "Vorwärts" rief. Am Nebentisch schlug Karsten zu. Humorlos und ohne jegliche Kompromißbereitschaft bezwang er „Miro“ Bindatsch im Duell zweier sehr alter Freunde, die selbst direkt vor ihrem Match noch zu kleinen Scherzen aufgelegt waren. Tröger schlug derweil Do Thang, über den wir im Vorfeld so wenig wussten und Alex unterlag Ali Gözübüyük (das "k" ist stumm) in fünf Sätzen. Unten sollten wir punkten, denn "die" Hertha (also Gerd Welker) neigt traditionell dazu, die Positionen fünf und sechs - aus wirtschaftlichen Gründen - zu vernachlässigen und stattdessen überraschende Namen aus dem Hut zu zaubern. Aber unsere Leute taten sich schwer gegen die Unbekannten. Patrick Khazaeli war am Rande einer Niederlage und Kleffel mühte sich gegen Sinicki, einen Gegner, der ihm gar nicht lag. Dennoch zwei Punkte für uns! Karsten setzte noch einen drauf und schlug Andy Römhild, der im ersten Spiel eine Galavorstellung bot. Hardy verlor klar gegen Bindatsch und Pascal unterlag Ali G., nach Punkten knapp, in der Sache aber deutlich. Zwischenstand 7:5. Patrick gewann sicher gegen Sinicki und Alex Oltmann schlug den Vietnamesen Do in fünf Sätzen zum 9:5 Endstand. Do! Wir sind Tabellenführer!

Zum Spielbericht und zur aktuellen Tabelle.

9:3 gegen SC Poppenbüttel

[21.10.2013] Mit einem in dieser Höhe niemals erwarteten Erfolg gegen Poptown stürmen wir in Richtung Tabellenspitze. Besonders erfreulich war, dass jeder HSVer mindestens ein Einzel gewinnen konnte. Dabei mussten wir erneut ohne Gerri antreten, dem allgemein gute Besserung gewünscht wurde, gleiches gilt natürlich für die ebenfalls verletzten Poppenbüttler Abich und Greil. Zum Spielverlauf: Nach den Doppeln 2:1 für uns. Dann legte unser oberes Paarkreuz los und besiegte Fabian Moritz und Frank Sternal, den einzigen unserer Gegner, der nicht vom HSV aus kommend nach Poppenbüttel wechselte. Dennoch wäre es völlig falsch und gemein und bösartig von einer „Mannschaft der Ausgemusterten“ zu sprechen, denn das stimmt so einfach nicht. In der Mitte gewann Tröger knapp gegen Albers und Oltmann recht klar gegen Alex Kellert. Dieses Match verzögerte den weiteren Ablauf, denn Poppenbüttels Betreuer K.-A. Greil hatte etwas auf dem Herzen und verkündete in den Satzpausen die Geschichte der Menschheit. Nützte aber nichts. Khazaeli und Kleffel markierten souverän den 8:1 Zwischenstand, ehe die Gäste im oberen Paarkreuz Ergebniskosmetik betrieben. Pascal Tröger besiegelte den Endstand, der uns vorerst auf Tabellenplatz drei hievte. Zum Spielbericht:

9:5 in Borsum / Einspielen wird überschätzt / Platz 3

[07.10.2013] Mehr als dreieinhalb Stunden dauerte die Anreise und der Tacho bezeugte die traurige Durchschnittsgeschwindigkeit von 54 km/h, mit der es uns nach Borsum verschlug. Immerhin warteten die Gastgeber gewohnt sportlich und gewährten uns eine etwas verlängerte Einspielzeit.
Eine bescheidene Ausgangsposition also, doch wie so häufig (im Sport) kam alles anders:
Die Doppel stachen trotz Umstellung und Hardy Lohse lief zu großer Form auf. An alter Wirkungsstätte und mit Hilfe seines neuen Doppelpartners Alex und dank Patrick und Kai Enno, die ebenfalls unbesiegt blieben, reichte es zu einem schönen 9:5 Sieg. Damit war nicht zu rechnen, zumal der Gastgeber eine passable und kampfstarke Leistung ablieferte. Allerdings blieben die Borsumer das obligatorische Abschiedsbier schuldig.
Die zweistündige Rückahrt verlief stau- und störungsfrei. Wir liegen mit 6:2 Punkten im Fahrwasser.


Ein Dämpfer gegen die Füchse

[17.09.2013] 6:9, knapp aber nicht unverdient mussten wir uns am Sonntag den Berliner Füchsen geschlagen geben. In einem wahren Spitzenspiel konnten die Berliner in den entscheidenen Augenblicken noch zulegen und dank Abwehr einiger Matchbälle das Ruder trotz eines 3:5 Rückstandes noch herum reißen. Trotz der Niederlage müssen wir nicht unzufrieden sein. An Willen und Einstellung hat es jedenfalls nicht gefehlt. Für die alleinige Tabellenführung hat es aber (noch?) nicht gereicht.

9:5 in Ahrensburg / 4:0 Punkte!

[16.09.2013] Dank einer erneut einwandfreien und geschlossenen Mannschaftsleistung setzen wir uns im oberen Tabellendrittel fest. Besonders hervorzuheben sind erneut Kai Enno und Patrick, die unbesiegt blieben.


9:6 in Bargteheide - Khazaeli und Kleffel unwiderstehlich

[08.09.2013] Trotz personeller Engpässe sind wir gut in die neue Saison gestartet. In einem ansonsten ausgeglichenen Spiel machte unser unteres Paarkreuz den Unterschied und beherrschte die Gastgeber klar. Gerrit Weber unterlag zwar in den Einzeln, damit war aber aufgrund seiner Augenentzündung zu rechnen. Mannschaftsführer Alex Oltmann wurde aufgrund einer Oberschenkelzerrung geschont.




Das Mitleid überwiegt. Rückrundenauftakt.

[27.01.2013]

Das erste Punktspielwochenende der Rückserie stand auf dem Programm. Wir spielten rings um Hildesheim. Borsum II und Bolzum waren unsere Gegner.

Unser Jüngster, Mats Tokarek, fehlte. Er legte den Termin seiner Weisheitszahn-OP auf die vorige Woche und informierte uns bei Gelegenheit, dass er nicht spielen werde.
Sein Kumpel Patrick Khazaeli wiederum war von einer Grippe gepeinigt und teilte uns am Dienstag seine Unpässlichkeit mit.
Noppenmagier Pascal Tröger fuhr zwar mit in Richtung Süden, ihn erwischte jedoch ebenfalls ein übler Virus, so dass er in der Folge zwar körperlich anwesend war, jedoch keinen ernsthaften Spielversuch unternehmen konnte. Es ging ihm sehr schlecht und er sprach kaum ein Wort. Das sagt eigentlich alles.
Die Hoffnungen auf einen sportlichen Erfolg in der Ferne waren somit gleich Null, aber natürlich wollten wir nicht kampflos untergehen, denn immerhin standen uns mit Sasan Ghanaati und Raji Singh zwei hoch motivierte Ersatzspieler aus der Landesligamannschaft zur Verfügung.
Die Geschichte des Samstagspiels in Borsum ist dennoch schnell erzählt: Wir gewannen ein Eingangsdoppel und alle weiteren Spiele gingen verloren.
Hervorzuheben ist jedoch das beherzte Auftreten von Sasan & Raji. Schon im Doppel begeisterten sie die neutralen Zuschauer mit anspruchsvollem Tricktischtennis, wobei Sasan auch gegen "Big Dog" Lindenlaub phasenweise vor einer sportlichen Sensation zu stehen schien.
Am Ende reichte es jedoch nicht ganz, so dass wir also mit 1:9 die Segel strichen.

Nach einer Stärkung im örtlichen Landgasthof wurde das benachbarte Bolzum angesteuert.

Hier sollten wir am nächsten Morgen gegen den Tabellenführer antreten. In dieser Konstellation ein aussichtsloses Unterfangen.
Immerhin ging erneut ein Doppel an die Rothosen. Fabian nahm den Schwung der Hamburger Meisterschaften mit und besiegte Lars Beismann. Ich zeigte meine wohl stärkste Saisonleistung und gewann erstmals und etwas unerwartet gegen Daniel Ringleb.
Pascal musste seine Spiele kampflos abgeben. Dafür war Sasan in guter Verfassung und unterlag Julian Villescas erst nach einem ehrlichen Fight.
Im anschließenden Duell der Einser erwies sich Jens Klingspon als zu stark für Fabian, am Nebentisch trumpfte Alex Kellert auf und besiegte Beismann.
Ich konservierte die gute Form des ersten Spiels und ließ Sven Hielscher von Beginn an ins Leere laufen. Wie prognostiziert verschärfte der Bolzumer daraufhin seine ohnehin schon stark verdeckten Aufschläge und servierte fortan komplett hinter seinem Körper und unter dem Arm. Auf meine kritischen Fragen diesbezüglich reagierte er nicht. Nachdem Sven scheinbar gewann, faselte er von mir als "gewohnt schlechtem Verlierer". Was hat Ihn bloß so ruiniert?

Dazu noch folgende kleine Anmerkung:
Wer die Regeln des Sports dauerhaft und mit Methode missachtet und wer darauf baut, dass diese Regelverstöße nicht geahndet werden, wer also immer wieder die Regeln des Fair Play zu seinem eigenen, kümmerlichen Vorteil vorsätzlich verletzt, war und ist stets der Verlierer.

Doch zurück zur Aussage von Bolzums ehemaliger (und selbst ernannter) Nummer Eins:
Es stimmt, ich habe mich über das unsportliche Verhalten meines Gegners geärgert. Aber ich kann auch mitfühlen! Natürlich will ein Spieler seine stets mitfiebernden Eltern nicht enttäuschen und natürlich will er aus der Hand des Abteilungsleiters ein paar Euro an Siegprämie einstreichen, das ist nachvollziehbar. Das Mitleid aber überwiegt.

Das 4:9 wurde kampflos besiegelt, indem Pascal Daniel Ringleb die Hand schüttelte.

Wir müssen mit nunmehr 12:14 Punkte sehr aufpassen, nicht in die Abstiegsregionen zu geraten.

Wir danken Sasan und Ratji für ihren Einsatz. Sie konnten zwar kein Spiel gewinnen, haben aber immer eine gute Figur gemacht.

Pascal wird uns krankheitsbedingt noch mindestens eine Woche fehlen.

P.S. Ein Anruf unserer fehlenden Spieler blieb aus.

Nächstes Spiel am Sonntag, um 11 Uhr gegen den TuS Celle.


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